Die Gewinner 2016 stehen fest

Die Gewinner 2016 Die Gewinner 2016

Äußerst knapp war das Abstimmungsergebnis im 2016er Finale von Deutschlands größtem und wichtigsten Jazzpreises für Musiker U35. Nur wenige Stimmen trennten das Rebecca Trescher Ensemble 11 und den Gewinner: das Antoine Spranger Quartett. Im neunten Jahr in Folge war der Agam-Saal wieder bis zum letzten Sitzplatz von einem begeisterten und gespannten Publikum gefüllt.

Nach sehr ausgefallenen Besetzungen und Konstellationen in den vergangenen Jahren waren beide Finalisten in diesem Jahr näher am klassischen Verständnis von Jazz. Dabei überzeugte Rebecca Trescher mit Ihrem 11-köpfigen Ensemble mit sehr stimmigen und runden Kompositionen und das Antoine Spranger Quartett vor allem mit sehr energetischem Spiel klassischer und avantgardistischer Jazzattitüde. Rebecca Trescher verzichtete allerdings aus produktionstechnischen Gründen auf den Preis, so rückt das Horst Hansen Trio als Zweitplatzierter nach. Durch die großzügigen und nachhaltigen Zusatzförderungen durch den Präsentator und Hauptförderer von „Futuresounds“ die Sparda Stiftung (Das Horst Hansen Trio wird u.a. mit einem Live Konzert und dessen HD Videomitschnitt Teil des 2017 zu launchenden „Sparda Jazz Channels“) und die Bayer Kultur (das Antoine Spranger Quartett erhält u.a. eine komplette Studioproduktion zusätzlich zum Mainstage Auftritt 2017) gehen wenige der Finalisten in diesem Jahr ohne Preis nach Hause.

Die neunte Ausgabe von „future sounds“ bestätigt Fabian Stiens und Arthur Horváth die Bilanz und das Fazit, welches schon 2015 gezogen wurde und nur gezogen werden konnte, weil wir mit der Sparda Bank West eG und ihrer Stiftung einen so zuverlässigen und langfristigen Partner an unserer Seite wissen und uns auch die wichtige Unterstützung der Bayer Kultur ein Fundament bietet.

Das Fazit lautet: Ja, es hat sich wieder gelohnt, future sounds 2008 (gemeinsam mit Eckhard Meszelinsky) ins Leben gerufen zu haben. future sounds ist schon wieder genau das Karrieresprungbrett und die Rohdiamantenfundgrube geworden, die es sein wollte. Kein geringerer als Siggi Loch, mehrfach Jazz Echo ausgezeichneter Visionär, Labelchef des größten und wichtigsten europäischen Jazzlabels „Act“ und musikalischer Heimathafen von mittlerweile vier von acht „future sounds-Siegern“ hatte in seinem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger vom 15.11.2014 unseren Contest geadelt. Dafür Danke wir von ganzem Herzen und freuen uns auf die nächsten neun Jahre der Leverkusener Jazztage und von futures sounds.

Fabian Stiens und Arthur Horváth im Namen der Jury um Alterspräsident Eckhard Meszelinsky

Das waren die Finalisten 2016

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